Ausstellung Röhlinghausen

und die Zeche Königsgrube

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Das Königsgruber Gelände in Herne-Röhlinghausen

Am 15. September 1990 wurde das nahezu 40 Hektar große Areal der ehemaligen Zeche Königsgrube durch einen kleinen Tunnel, der unter der Günnigfelder Straße hindurchführt, mit der Fläche der ehemaligen Zeche Hannover auf Bochumer Gebiet verbunden, seiner Bestimmung übergeben.
 

Aber bis dahin war es ein mühevoller und steiniger Weg. Lange Zeit war Röhlinghausen in seiner Randlage vernachlässigt worden. Probleme kennzeichneten das Leben im Stadtteil.
Nachdem die Stadt Wanne-Eickel für das Königsgruber Gelände "Grün" vorsah, änderte sich diese Absicht mit der Zusammenlegung der Städte Herne und Wanne-Eickel im Jahre 1975. Widerstand im Stadtteil regte sich aufgrund der Absicht, Bergematerial des Bergbaus auf Teilen des Geländes abzuschütten sowie einen anderen Teil für Wohnbebauung vorzusehen. Auf Initiative des SPD-Ortsvereins und seiner beiden Stadtverordneten Eduard Kaszyda und Arnold Voß begann sich der Widerstand im Stadtteil zu formieren. Schon bald wurde der Kampf gegen eine Anhaldung und für die Begrünung des Geländes von der gesamten Bevölkerung im Stadtteil getragen. Die ins Leben gerufene Bürgerinitiative wurde u.a. von Helmuth Kessen, Ursula Scheer und Paul Drutschmann geführt.
Der damalige Bezirksvorsteher Horst Schierek hatte manche erregte Debatte in der Bezirksvertretung Eickel zu leiten, bis sich die Röhlinghauser Bevölkerung mit ihrem Wunsch nach "Gesamtgrün auf Königsgrube" durchgesetzt hatte. Mit der Überschrift: "In der Königsgrube fehlt nur noch der Schäfer mit seiner Herde" beschreibt neun Monate später, nach der offiziellen Eröffnung, die WAZ ein wahres Paradies, auf das alle Röhlinghauser Bürger heute mit viel Stolz blicken.

Zeche Königsgrube

Altenwohnungen am Königsgruber Park


mehr zu Königsgrube siehe Biologische Station Ruhr-Ost

 

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