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| Blick von der Plutohalde auf Röhlinghausen, 1965,
kurz bevor die Zeche schloss. |
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Noch im August 1947 waren von der mittlerweile wieder auf 1.400 Mann angewachsenen Belegschaft nur ganze 210 mit direkten Kohlegewinnungsarbeiten beschäftigt. Im Vordergrund stand immer noch die Instandsetzung der zerstörten Tagesanlagen. Die Zeche erreichte erst 1955 mit einer Förderung von 615.000 Tonnen wieder die alte Leistungsfähigkeit.
Im Jahre 1963 erreichte die Bergbaukrise ihren Höhepunkt. Die Zechengesellschften schlossen sich im September zu 1963 zu einem Rationalisierungsverband zusammen. Durch Konzentration auf die ertragsreichsten Anlagen und die Stillegung weniger rentabler Unternehmen erhofften sie sich eine erhöhte Konkurrenzföhigkeit der deutschen Steinkohle. Dieser Rationalisierungsverband des deutschen Bergbaus entschied sich bereits ein Jahr später, 1964, für die komplette Stillegung der Königsgrube. Diese Entscheidung hatte schon groteske Züge: Für den Erwerb und die Modernisierung der Königsgrube wurden zwischen 1954 und 1962 mindestens 30 Mio. DM aufgewendet, damit das Verbundbergwerk Hannover-Hannibal-Königsgrube auch noch im 21. Jahrhundert fördern sollte. 1956 hatte Bergassessor Fritz Lange aufrichtig und stolz verkündet, daß die Königsgrube die Existenz des Verbundbergwerkes noch 80 oder 90 Jahre sichern würde. Acht Jahre später entschloß man sich, den Betrieb im Baufeld Königsgrube zum Jahr 1968 ganz einzustellen.
Zu dem Zeitpunkt, 1964, hatte die Königsgrube noch eine Belegschaft von 900 Mann, im Herbst 1966 waren es nur noch 450. Die Stillegung kam dann noch rascher als ursprünglich geplant. Schon im Januar 1967 wurde der Abbau auf Königsgrube ganz eingestellt.
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